An diesem Projekt wird neben 20 Künstlern aus Vorpommern und Mecklenburg auch jeweils ein Künstler der Inseln der Gemeinschaft "B7" beteiligt sein.
B 7 ist eine internationale Organisation der sieben großen Ostseeinseln Öland, Gotland (Schweden), Saareemaa, Hiiumaa (Estland), Aland (Finnland), Bornholm (Dänemark) und Rügen.
Die B7- Künstler werden in einem 7-tägigen Workshop vor der Eröffnung ihre Projekte umsetzen.
Ziel dieses Künstler-Workshops ist nicht nur die Erschaffung der Rauminstallationen, sondern auch das Kennenlernen und der Gedankenaustausch von Künstlern im Ostseeraum.
Die Projektleiterin ist Ellen Kock. An ihrer Seite arbeitet ein Projekt-Gremium bestehend aus Vertretern der Gemeinde, des Fördervereins Kap Arkona, der Tourismus GmbH, Kulturschaffenden und Künstlern der Insel Rügen.
Dies ist ein Projekt der Gemeinde Putgarten. Es wird gefördert durch die KulturStiftung Rügen, die Tourismus GmbH Kap Arkona, den Förderverein Kap Arkona, den Landkreis Rügen und B7 Baltic Islands Network.
In den letzten Jahren sind am Kap Arkona bereits eine Vielzahl von Kunstprojekten/-ausstellungen mit großer Resonanz initiiert worden. An diesem Ort wird ein Gesamterlebnis ermöglicht – angefangen vom Naturerlebnis bis hin zu den zahlreichen kulturhistorischen Potentialen; ergänzt durch Kunst und Kunsthandwerk, die das Angebot des Internationalen Ausstellungszentrums OSTSEE am Kap Arkona abrunden.
Mit diesem Projekt wird für Gäste und Bewohner von Juni bis Oktober 2011 ein neuer aktiver Kunstort auf der Insel Rügen geschaffen, der im Besonderen ein bereicherndes Element für den Besuch des Kulturstandortes Kap Arkona ist.
vom 4. Juni bis 31. Oktober 2011
- Eröffnung 4. Juni 17 Uhr
Rügen - eine Insel, die seit Jahrhunderten Künstler fasziniert, bietet mit ihrer Landschaft, ihren imposanten Küsten das besondere Atelier für viele Genres der Kunst. Im Jahr 2011 wird am Kap Arkona eine besondere Plattform für das Wirken von Künstlern geschaffen.
Die Gemeinde Putgarten im Norden der Insel hat für 2011 im alten Hotel am Kap Arkona eine temporäre Ausstellung mit Künstlern aus Vorpommern und Mecklenburg initiiert.
Das Gebäude steht seit Jahren leer und soll zukünftig einer kulturellen Nutzung zugeführt werden. Kunst im Leerstand mit dem Titel "SzenenWechsel – Botschaften und Visionen" scheint also genau die richtige Brücke in die Zukunft zu sein.
Diese Künstler besetzen die Leere, die Verlassenheit, die Zone des Wartens mit vitaler, inhalts-füllender und formschaffender Subjektivität, ihren Ideen, ihren Botschaften. Für fünf Monate wandelt sich das leerstehende Gebäude/Hotel in einen öffentlich begehbaren Lebensraum, in dem Spuren des Daseins, ins Licht gesetzte Themen der Zeit und raumbezogene Neusetzungen auf die Besucher treffen. Das Gegensätzliche des Implantierten und das Sichtbarmachen/-werden des Vorhandenen ergeben die Summe der künstlerischen Reflexion des Konzeptes.
Diese Ausstellung ist also mehr als eine traditionell inszenierte Kunstausstellung. Die Künstler werden nicht nur ihre Werke präsentieren, sondern diese durch Rauminstallationen, Rauminszenierungen mit ihrem individuellen Gespür in die Situation bzw. die baulichen Strukturen des alten Hotels einbeziehen. Nicht nur das "verlebte" Gebäude neu erlebbar machen - sondern auch die Auswahl der Materialien, die möglicherweise dem Überfluss unserer Zeit entnommen sind, werden ein Zeichen setzen, eine Botschaft sein.