Die Grabungen im Inneren der Wallanlage haben interessante Funde
zu Tage gebracht. Sie sind teilweise im Ausstellungszentrum
im Peilturm zu bewundern.
Die imposanten Überreste der legendären Tempelburg Arkona sind ein bedeutendes Zeugnis slawischer Kulturgeschichte im Ostseeraum.
Von drei Seiten durch die Steilküste und von der Landseite durch einen 25 Meter hohen Burgwall geschützt, war sie vom 6. bis 12. Jahrhundert eine Kultstätte der Ranen.
Inmitten der Burg stand der Tempel mit dem übermannsgroßen Abbild des Gottes Svantevit. Mit der Eroberung dieses Heiligtums durch die Dänen und Zerstörung des Tempels im Jahre 1168 wurde die Christianisierung Rügens eingeleitet.
Durch die natürliche Errosion am Kap ist im Laufe der Jahrhunderte ein Großteil der inneren Burg in die Ostsee gestürzt und vom Meer verschlungen.